Zum Hauptinhalt springen

Training ab 40: Warum dein Körper jetzt einen neuen Trainingsreiz braucht

Mehr Bauchfett, weniger Energie und eine langsamere Regeneration – obwohl du genauso trainierst wie früher? In diesem Artikel erfährst du, warum dein Training mit 20 oder 30 hervorragend funktioniert hat, aber heute nicht mehr die beste Lösung für dich ist.

In Kürze: Hormonelle Veränderungen können sich unter anderem auf Energie, Körperzusammensetzung, Muskulatur, Knochen und Regeneration auswirken. Gleichzeitig reagiert jede Frau anders. Jetzt kommt es darauf an:

  • Krafttraining als festen Bestandteil einzuplanen
  • einen wirksamen, aber angemessenen Trainingsreiz zu setzen
  • Technik und Bewegungsqualität zu priorisieren
  • die gesamte Stressbelastung zu berücksichtigen
  • ausreichend Regeneration einzuplanen

Das Ziel ist nicht, weniger ambitioniert zu trainieren. Es geht darum, intelligenter und individueller zu trainieren. Schau dir hierzu auch gern unsere Video-Podcast-Episode: „Hormone und Training“ an.

Wenn mehr Training nicht automatisch mehr Erfolg bringt

Vielleicht kennst du diesen Gedanken: „Ich muss einfach noch häufiger oder intensiver trainieren.“ Doch wenn dir Business, Familie und Alltag bereits viel Energie abverlangen, kann ein zusätzliches Vollgastraining zu viel sein.

Auch ein Training, das grundsätzlich gesundheitsfördernd ist, bedeutet zunächst eine Belastung für deinen Körper.

Denn der Trainingsreiz soll ja eine Anpassung hervorrufen. Und da läuft es jetzt etwas anders als mit 20.

Ohne optimale Rahmenbedingungen verfehlt dein Training jetzt eher die Wirkung, die du dir von deinem Bewegungsprogramm erwartest. Für deine Leistung im Training ist entscheidend, ob du ausreichend Ressourcen für Anpassung und Erholung hast. 

Du kannst es dir einreden: „Ach, geht schon! Einfach noch mehr durchbeißen.“ Oder du arbeitest mit System. Du optimierst dein Warm-Up, dein Training so, dass es zu deinem aktiven Lifestyle wieder besser passt.

Trainiere gezielt und intensiv – aber deutlich bewusster und mit weniger unnötigem Trainingsstress.

Krafttraining bleibt wichtig – aber wie?

Mit deiner hormonellen Veränderung gewinnt Muskel- und Knochengesundheit zusätzlich an Bedeutung. Deshalb ist ein gut aufgebautes Krafttraining für dich jetzt wertvoller denn je! Doch dieses Krafttraining benötigt für dich die besten Rahmenbedingungen, da es bei den hohen Intensitäten zu schnelleren Anpassungen kommt. 

Für bestmögliche Leistung im Training spielen nicht nur deine Muskeln eine große Rolle, sondern dein Neuronaler Drive. Jede Bewegung wird von deinem Gehirn und zentralen Nervensystem gesteuert. Nur wenn Informationen aus der Umgebung, von deinen Organen sowie deinen Knochen und Gelenken als sicher von deinem Gehirn eingeschätzt werden, wird dein Bewegungsplan optimal umgesetzt. Vor allem auch genau so, wie du es dir vorstellst. Bring Qualität statt Quantität in dein Training. Denn dein Körper passt sich immer ganz präzise und haargenau an. 

Eine kontrollierte Technik, gute Biomechanik und präzise Bewegungsausführung sind jetzt mehr denn je, die Basis für dein intensives Training. Bei der Übungsausführung bemerkst du bereits, ob eine Körperseite von dir eventuell mehr Aufmerksamkeit in der Vorbereitung, aber auch während deines Trainings benötigt. Nutze dafür deine mit uns positiv getesteten neuronalen Drills. Sie schaffen immer den bestmöglichen Rahmen für deine Bewegungen und Handlungen.

Achte auf die richtige Dosierung deines Trainings. Sie liegt zwischen Unterforderung und permanentem Vollgas.

Berücksichtige deinen gesamten Alltag

Dein Körper trennt nicht strikt zwischen Trainingsstress, einem herausfordernden Meeting und familiären Verpflichtungen. Deshalb lohnt sich vor jeder Einheit ein ehrlicher Check-in:

Wie ist heute mein Energielevel? Wie habe ich geschlafen? Fühle ich mich bereit für Intensität – oder brauche ich eine angepasste Einheit?

Das bedeutet nicht, das Training bei jeder Herausforderung ausfallen zu lassen. Es bedeutet, flexibel zwischen intensiven, moderaten und regenerativen Einheiten zu wählen.

Schau dir dazu gern auch unsere Video-Podcast-Episode: „Zurück in deinen Trainings-Modus“ an.

Fazit: Die hormonelle Umstellung verläuft individuell. Beobachte deine Signale. Verabschiede dich von „starren „One Fitz All“-Trainingsplänen. Du musst deinen Anspruch nicht reduzieren. Definiere dein Training neu: präziser, bewusster und passend zu deiner aktuellen Lebensphase.

Du möchtest dein Training individuell an deine Ziele, deinen Alltag und deine Regeneration anpassen? Schreibe uns und lass uns gemeinsam einen Trainingsplan entwickeln, der dich vital und leistungsstark durch diese Lebensphase begleitet.

Vitalise Your Life

Deine Stefanie & Sorin 

Du hast Fragen? Schreib uns jederzeit eine E-Mail oder folge uns auf Instagram und YouTube. Dort teilen wir regelmäßig Inspiration, wertvolles Gesundheitswissen und praktische Tipps für einen aktiven, vitalen und leistungsstarken Lifestyle

Back to School, back to Office: 5 Micro-Habits für deinen vitalen Herbst

Zurück im Office – aber deine Sommerenergie ist schon wieder weg? Diese 5 Micro-Habits in diesem Artikel bringen deine Energie zurück. (Lesezeit: 3 Minuten)

Sonnenschutz beim Golfen: Warum dein Outfit den Unterschied macht

Die Sonne scheint, das Fairway flimmert – und du genießt einen herrlichen Golftag. Dein wichtigster Sonnenschutz auf dem Golfplatz beginnt nicht erst bei deiner Sonnencreme, sondern bei der richtigen Kleidung. Worauf du unbedingt achten solltest, erfährst du in diesem Artikel. (Lesezeit: 4 Minuten)